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quadfahren Niedersachsen

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Niedersachsen


Niedersachsen aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Siehe auch Portal Niedersachsen -------------------------------------------------------------------------------- ---Sidenote START--- Landesflagge Landeswappen Basisdaten Hauptstadt: Hannover Fläche: 47.617,97 km² Einwohner: 7.995.538 (30.11.2003) Bevölkerungsdichte: 167,91 Einwohner/km² Staatsform: freiheitlicher, republikanischer, demokratischer, sozialer und dem Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen verpflichteter Rechtsstaat Schulden: 6.018 ? pro Einwohner (2002) Schulden gesamt: 48 Mrd. ? (2002) ISO 3166-2: DE-NI Homepage: www.niedersachsen.de Politik Ministerpräsident: Christian Wulff (CDU) Regierende Parteien: CDU-FDP-Koalition Sitzverteilung im Landtag (183 Sitze): CDU 91 SPD 63 FDP 15 B90/Grüne 14 letzte Wahl: 2. Februar 2003 nächste Wahl: 2008 Parlamentarische Vertretung Stimmen im Bundesrat: 6 Karte Niedersachen ist ein Bundesland der Bundesrepublik Deutschland. Die Landeshauptstadt ist Hannover. Nachbarländer sind Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Bremen und die Niederlande. Außerdem hat Niedersachsen Anteil an der deutschen Nordseeküste. Inhaltsverzeichnis [AnzeigenVerbergen] 1 Politik 2 Geschichte 3 Wirtschaft 4 Wissenschaft 5 Geographie 6 Sprache 7 Küche 8 Kunstgeschichte 9 Tourismus 10 Niedersachsen in Europa und international 10.1 Die EU-Erweiterung ? Chancen für Niedersachsen 10.2 Europa-Informationen für das Land 11 Verwaltungsgliederung 11.1 Regierungsbezirke 11.2 Landkreise 11.3 Kreisfreie Städte 12 Regionen 13 Weblinks [bearbeiten] Politik Bei den Landtagswahlen am 2. Februar 2003 erlitt die SPD eine schwere Niederlage und verlor ihre Regierungsmehrheit. Wahlsieger war die CDU, die mit ihrem Spitzenkandidaten Christian Wulff den Ministerpräsidenten in einer Koalition mit der FDP stellte. Im Bundesrat hat Niedersachsen die höchste mögliche Stimmenzahl, nämlich 6, ebenso wie Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Die Ministerpräsidenten von Niedersachsen seit 1946: 1946-1955: Hinrich Wilhelm Kopf, SPD 1955-1959: Heinrich Hellwege, DP 1959-1961: Hinrich Wilhelm Kopf, SPD 1961-1970: Georg Diederichs, SPD 1970-1976: Alfred Kubel, SPD 1976-1990: Ernst Albrecht, CDU 1990-1998: Gerhard Schröder, SPD 1998-1999: Gerhard Glogowski, SPD 1999-2003: Sigmar Gabriel, SPD 2003-heute: Christian Wulff, CDU [bearbeiten] Geschichte Niedersachsen ist nach dem zweiten Weltkrieg als Land neu gegründet worden, nachdem es ein Teil der britischen Besatzungszone war. Es entstand aus den ehemaligen Territorien des Königreichs Hannover (seit 1866 preußische Provinz Hannover), des Großherzogtums Oldenburg, des Herzogtums Braunschweig und des Fürstentums Schaumburg-Lippe. Nach Bürgerentscheid 1993 wurde das ehemals hannoversche Amt Neuhaus mit den Gemeinden Dellien, Haar, Kaarßen, Neuhaus (Elbe), Stapel, Sückau, Sumte und Tripkau sowie die Ortsteile Neu Bleckede, Neu Wendischthun und Stiepelse der Gemeinde Teldau und das historisch-hannoversche Gebiet im Forstrevier Bohldamm in der Gemeinde Garlitz vom Land Mecklenburg-Vorpommern zum Land Niedersachsen ausgegliedert. Name und Wappen des neuen Bundeslandes greifen auf den Volksstamm der Sachsen zurück, dessen Siedlungsraum etwa dem heutigen Niedersachsen und einigen angrenzenden Gebieten entsprach. Der Zusatz "Nieder-" stammt bereits aus dem Mittelalter (Niedersächsischer Reichskreis) und unterschied das alte Sachsenland von den später aus dynastischen Gründen "(Ober-)Sachsen" genannten mitteldeutschen Fürstentümern (s. Sachsen (Bundesland)). Geschichtlich besteht eine enge, durch die Personalunion des 18. Jahrhunderts begründete Bindung insbesondere Hannovers an England. Das "Lied der Niedersachsen" (Niedersachsenlied) wird von einem Teil der Bevölkerung als Landeshymne angesehen. [bearbeiten] Wirtschaft Die Wirtschaft in Niedersachsen ist überwiegend industriell sowie landwirtschaftlich geprägt. Wichtigster Wirtschaftszweig ist die Automobilindustrie mit VW in Wolfsburg. [bearbeiten] Wissenschaft Bedeutende wissenschaftliche Standorte sind Göttingen mit der Georg-August-Universität, die Technische Universität Braunschweig, die Medizinische Hochschule Hannover, die Tierärztliche Hochschule Hannover, die Kunst- und Musikhochschule Hannover, die Universität Hannover, die Universiät Osnabrück, die Carl-von-Ossietzky-Universität in Oldenburg, die Technische Universität Clausthal, die Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel und viele kleinere Einrichtungen. Die Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven ist die größte Fachhochschule des Landes. [bearbeiten] Geographie Niedersachsen ist von der Fläche her, nach Bayern, das zweitgrößte Bundesland Deutschlands. Es grenzt im Norden an die Nordsee und wird im Süden durch den Harz, ein deutsches Mittelgebirge begrenzt. Ein Großteil des Landes ist Flachland. Ein bekannter Teil Niedersachsens, zwischen Harz und Nordsee gelegen, ist die Lüneburger Heide. Niedersachsen, als Teil der deutschen Tiefebene, ist landwirtschaftlich dank seinen lehm- und sandhaltigen Böden gut erschlossen. Neben Getreide werden Raps, Zuckerrüben, Salat (speziell Eisbergsalat), Kohl, Möhren (Mohrrüben, Karotten) und dank dem sandhaltigen Boden Spargel in Teilen des Landes angebaut. Bekannt ist auch die niedersächsische Grünkohlkultur. Neben dem Gemüseanbau und der Viehzucht ist der Obstanbau (speziell im Norden) ein wichtiger Wirtschaftszweig. [bearbeiten] Sprache In Niedersachsen werden Hochdeutsch, Friesisch und verschiedene Formen des Plattdeutschen gesprochen. Diese niederdeutschen Sprachformen werden heutzutage im Oldenburger Land, in der Wümmeniederung, der Lüneburger Heide und an der Waterkant verwendet. Die Mundart Hannovers gilt allgemein der Schriftsprache am nächsten. Jedoch besitzt die Sprache auch dort eine ortseigene Färbung. Amtssprachen sind Hochdeutsch und seit der Unterzeichnung der europäischen Sprachencharta auch Plattdeutsch und Saterfriesisch. Besonders lebendig ist das Plattdeutsche noch in Ostfriesland. Plattdeutsch hat sich hier unabhängig von anderen niederdeutschen Dialekten entwickelt und zeigt große Verbindung mit dem Friesischen, das in Ostfriesland aber seit dem 18. Jahrhundert durch das Niederdeutsche verdrängt wurde. Die Anzahl der Sprecher des Niederdeutschen ist in Ostfriesland mit mehr als der Hälfte der Bevölkerung besonders hoch. Weitaus mehr verstehen Plattdeutsch. Siehe auch Sprachen und Dialekte in Niedersachsen [bearbeiten] Küche Siehe unter Niedersächsische Küche [bearbeiten] Kunstgeschichte Baugeschichtlich bedeutsam in Niedersachsen war die Epoche der Renaissance, die sich in vielen Bauten im Stil der Weserrenaissance widerspiegelt. Eine weitere Sehenswürdigkeit sind die Gärten in Herrenhausen (Hannover) - die einzig erhaltenen und nie veränderten Barockgärten der Welt. [bearbeiten] Tourismus Anziehungspunkte für den Fremdenverkehr sind vor allem der Harz, das Eichsfeld, das Weserbergland und das Leinebergland, die Nordseeküste Ostfrieslands, die Lüneburger Heide, die Wümmeniederung, das Steinhuder Meer, der Dümmer, das Alte Land, das Elbetal und die Flüsse Aller, Leine, Hunte, Wümme und Weser. Das Brauchtum umfasst u.a. das Grünkohlessen und Schützenfeste. [bearbeiten] Niedersachsen in Europa und international Niedersachsen liegt seit Wegfall des eisernen Vorhangs zwischen Ost und West nicht mehr am Rand, sondern im Herzen Europas. 1991 wurde von den Regierungschefs der deutschen Länder Niedersachsen und Bremen sowie der niederländischen Provinzen Drenthe, Friesland, Groningen und Overijssel die Neue Hanse Interregio (NHI) gegründet. Seitdem arbeitet Niedersachsen eng mit den unmittelbar angrenzenden Nachbarn zusammen. Durch diese positiven Erfahrungen ist Niedersachsen 1998 eine engere Kooperation mit zahlreichen anderen Nordseeanrainern in der North Sea Commission (NSC) eingegangen. Mit der Region Haute Normandie in Frankreich hat Niedersachsen eine gemeinsame Erklärung für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit abgeschlossen, um auch diese bilaterale Beziehung weiter auszubauen. Auch mit den Staaten in Mittel- und Osteuropa arbeitet Niedersachsen zusammen. Zu Beginn der 90er Jahre wurden Kontakte vermittelt und Partnerschaften geschlossen. Mit den polnischen Wojewodschaften Großpolen und Niederschlesien blickt Niedersachsen auf eine inzwischen zehnjährige erfolgreiche und stetig ausgebaute Zusammenarbeit zurück. Internationale Partnerschaften unterhält Niedersachsen mit der Provinz Anhui in China, mit Perm und Tjumen in Russland sowie mit Südafrika. In der Provinz Ostkap in Südafrika trägt Niedersachsen seit dem Ende der Apartheid zum Aufbau der Provinzverwaltung bei und fördert den partnerschaftlichen Austausch vor allem im Bildungsbereich. Dazu kommen Projekte zur Linderung existenzieller Notlagen von Menschen auch in anderen Ländern und Krisenregionen. [bearbeiten] Die EU-Erweiterung ? Chancen für Niedersachsen Niedersachsen profitiert bereits heute von der geplanten Erweiterung der Europäischen Union im Jahr 2004. Die Exporte in die mittel- und osteuropäischen Länder haben sich von (umgerechnet) zwei Milliarden Euro im Jahr 1996 auf fast 4,5 Milliarden Euro im Jahr 2000 gesteigert. Im gleichen Maß erhöhten sich auch die Importe aus diesen Staaten, wobei der wichtigste Handelspartner Polen ist. Durch seine verkehrsgünstige Lage wird Niedersachsen auch künftig stärker von der Erweiterung profitieren als andere Bundesländer. Als erstes Bundesland hat Niedersachsen bereits im November 2001 gemeinsam mit der EU die breit angelegte Informationskampagne Europa wird bunter - Die EU-Erweiterung (http://www.europa-wird-bunter.de/) zu diesem Thema gestartet. [bearbeiten] Europa-Informationen für das Land Mit Unterstützung der Europäischen Kommission hat die Landesregierung im Mai 2001 in Hannover das Europäische Informations-Zentrum (EIZ) Niedersachsen (http://www.eiz-niedersachsen.de/) eröffnet. Das EIZ ist Anlaufstelle für Europathemen aller Art. Ziel dieser Einrichtung ist es, Europa den Bürgerinnen und Bürgern näher zu bringen. Zu diesem Zweck organisiert das EIZ Aktionstage zu aktuellen Themen, Ausstellungen mit Europabezug und Veranstaltungen. Externer Link zu weiteren Informationen: Niedersachsen und Europa (http://www.niedersachsen-und-europa.de/) [bearbeiten] Verwaltungsgliederung [bearbeiten] Regierungsbezirke Niedersachsen besteht aus 4 Regierungsbezirken, welche politischen Planungen zu Folge demnächst abgeschafft werden sollen: Regierungsbezirk Braunschweig Regierungsbezirk Hannover Regierungsbezirk Lüneburg Regierungsbezirk Weser-Ems (Sitz in Oldenburg) [bearbeiten] Landkreise Niedersachsen besteht aus folgenden Landkreisen (in Klammern die Autokennzeichen): Ammerland (WST) Aurich (AUR) Grafschaft Bentheim (NOH) Celle (CE) Cloppenburg (CLP) Cuxhaven (CUX) Diepholz (DH) Emsland (EL) Friesland (FRI) Gifhorn (GF) Goslar (GS) Göttingen (GÖ) Hameln-Pyrmont (HM) Region Hannover (H) Harburg (WL) Helmstedt (HE) Hildesheim (HI) Holzminden (HOL) Leer (LER) Lüchow-Dannenberg (DAN) Lüneburg (LG) Nienburg/Weser (NI) Northeim (NOM) Oldenburg (OL) Osnabrück (OS) Osterholz (OHZ) Osterode am Harz (OHA) Peine (PE) Rotenburg (ROW) Schaumburg (SHG) Soltau-Fallingbostel (SFA) Stade (STD) Uelzen (UE) Vechta (VEC) Verden (VER) Wesermarsch (BRA) Wittmund (WTM) Wolfenbüttel (WF) [bearbeiten] Kreisfreie Städte Braunschweig (BS) Delmenhorst (DEL) Emden (EMD) Oldenburg (Oldb.) (OL) Osnabrück (OS) Salzgitter (SZ) Wilhelmshaven (WHV) Wolfsburg (WOB) [bearbeiten] Regionen Ammerland Braunschweiger Land Eichsfeld Emsland Land Hadeln Land Wursten Harlinger Land Harz Hildesheimer Börde Lüneburger Heide Oldenburger Land Oldenburger Münsterland Ostfriesland Schaumburger Land Wendland Weserbergland Wümmeniederung


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