Koblenz
''Dieser Artikel beschäftigt sich mit der deutschen GroÃ?stadt Koblenz. Für weitere Orte gleichen Namens siehe Koblenz (Begriffsklärung)''.----{| border="0" cellpadding="2" cellspacing="1" width="307" align="right" style="margin-left:1em; background:#e3e3e3;"! Wappen! Karte|- style="background:#ffffff;" align="center"| width="145" | Bild:Koblenz.jpg|130px|Wappen von Koblenz| width="145" | Bild:Karte_koblenz_in_deutschland.png|140px|Karte Koblenz in Deutschland|-! colspan="2" | Basisdaten|- style="background:#FFFFFF;"| Bundesland (Deutschland)|Bundesland: || Rheinland-Pfalz|- style="background:#FFFFFF;" valign="top"| Ehem. Regierungsbezirk:| Regierungsbezirk Koblenz|Koblenz|- style="background:#FFFFFF;"| Landkreis|Kreis: || Kreisfreie Stadt|- style="background:#FFFFFF;" valign="top"| Geografische Lage: || 50° 22' n. Br. 7° 36' ö. L.|- style="background:#FFFFFF;"| Höhe: || 60 m ü. Normalnull|NN|- style="background:#FFFFFF;"| Fläche: || 105,01 Quadratkilometer|km²|- style="background:#FFFFFF;"| Einwohner: || 107.950 ''(Mai 2004)''|- style="background:#FFFFFF;"| Bevölkerungsdichte: || 1.027 Einwohner je km²|- style="background:#FFFFFF;"| Postleitzahlen: || 56001-56077 (''alt:'' 5400)|- style="background:#FFFFFF;"| Telefonvorwahl|Vorwahlen: || 0261|- style="background:#FFFFFF;"| Kfz-Kennzeichen: || KO|- style="background:#FFFFFF;"| Amtlicher Gemeindeschlüssel|Gemeindeschlüssel: || 07 1 11 000|- style="background:#FFFFFF;" valign="top"| Stadtgliederung: || 28 Stadtteile, darunter 6 Ortsbezirke|- style="background:#FFFFFF;"| Adresse der Stadtverwaltung: || Gymnasialstr. 2 56068 Koblenz|- style="background:#FFFFFF;"| Offizielle Webseite: || [http://www.koblenz.de www.koblenz.de]|- style="background:#FFFFFF;" valign="top"| E-Mail-Adresse: || [mailto:internet@stadt-koblenz.de internet@stadt-koblenz.de]|-! colspan="2" | Politik|- style="background:#FFFFFF;" valign="top"| Oberbürgermeister: || Dr. Eberhard Schulte-Wisserman (Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD)|- style="background:#FFFFFF;"| Stärkste Fraktion: || Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU|}'''Koblenz''' ''(frz. Coblence)'' ist nach Mainz und Ludwigshafen am Rhein die drittgröÃ?te Stadt des Bundesland (Deutschland)|Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Die Universitätsstadt liegt im Norden des Landes und bildet eines der 5 Oberzentrum|Oberzentren von Rheinland-Pfalz. Sie ist eine Kreisfreie Stadt, Sitz des Landkreis Mayen-Koblenz|Landkreises Mayen-Koblenz und der ''Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord'' (bis 1999 Regierungsbezirk Koblenz|Bezirksregierung Koblenz).Der Name Koblenz leitet sich vom lateinischen ''Confluentes'' (Zusammenfluss) ab, was sich auf das ZusammenflieÃ?en von Rhein und Mosel am so genannten "Deutschen Eck" bezieht.Nächst gröÃ?ere Städte sind Bonn, etwa 60 km nördlich und Mainz etwa 90 km südlich.Die Einwohnerzahl der Stadt Koblenz überschritt 1961 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur GroÃ?stadt wurde.== Geografie ==Bild:Mayen_Koblenz.jpg|thumb|LandschaftskarteKoblenz liegt an dem durch Zusammenfluss von Mosel und Rhein gebildeten Dreieck ("Deutsches Eck"), begrenzt von den Ausläufern des Hunsrücks im Süden und der leicht hügeligen Landschaft des Maifeldes im Westen. Im Norden Ã?bergang in das Neuwieder Becken. Die rechts des Rheins gelegenen Stadtteile im Osten des Stadtgebiets liegen in den Ausläufern des Westerwaldes, welche zum Teil mit starkem Gefälle bis dicht an den Fluss heranreichen.=== Nachbargemeinden ===Folgende Stadt|Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Koblenz, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt:Niederwerth und Urbar (Verbandsgemeinde Vallendar, Landkreis Mayen-Koblenz), Simmern (Westerwaldkreis)|Simmern und Eitelborn (Verbandsgemeinde Montabaur, Westerwaldkreis), Lahnstein (Rhein-Lahn-Kreis), Fachbach und Miellen (Verbandsgemeinde Bad Ems, Rhein-Lahn-Kreis), Rhens und Waldesch (Verbandsgemeinde Rhens, Landkreis Mayen-Koblenz), Dieblich, Winningen (Mosel) und Kobern-Gondorf (Verbandsgemeinde Untermosel, Landkreis Mayen-Koblenz) sowie Bassenheim, Mülheim-Kärlich und St. Sebastian (Verbandsgemeinde WeiÃ?enthurm, Landkreis Mayen-Koblenz)=== Stadtgliederung ===Das Stadtgebiet von Koblenz ist in 28 Stadtteile gegliedert. Hiervon bilden 7 Stadtteile entsprechend § 10 der Hauptsatzung der Stadt Koblenz insgesamt '''6 Ortsbezirke''' mit einem aus 5 bis 11 Mitglieder bestehenden Ortsbeirat und einem Ortsvorsteher als Vorsitzender des Ortsbeirats. Der Ortsbeirat ist zu allen wichtigen Fragen, die den Ortsbezirk berühren, zu hören. Die endgültige Entscheidung über eine MaÃ?nahme obliegt dann jedoch dem Gemeinderat der Gesamtstadt Koblenz. Die übrigen 21 Stadtteile haben keine Ortsbeiräte.Die 28 Stadtteile von Koblenz: Altstadt [http://www.koblenz-altstadt.de/ www.koblenz-altstadt.de â?? Homepage der "Werbegemeinschaft historische Altstadt e.V."] Arenberg (Ortsbezirk zusammen mit Immendorf) Arzheim (Ortsbezirk) Asterstein Bubenheim (Ortsbezirk) Ehrenbreitstein Goldgrube Güls mit Bisholder (Ortsbezirk) Horchheim Horchheimer Höhe Immendorf (Ortsbezirk zusammen mit Arenberg) Karthause [http://www.derkarthaeuser.de/ www.derkarthaeuser.de - Homepage der Zeitung "Der Karthäuser"] Kesselheim (Ortsbezirk) Lay (Ortsbezirk) Lützel Metternich Mitte MoselweiÃ? Neuendorf Niederberg (mit Neudorf) Oberwerth Pfaffendorf Pfaffendorfer Höhe Rauental Rübenach (Ortsbezirk) Stolzenfels (Ortsbezirk) Süd Wallersheim=== Eingemeindungen ===Ehemals selbständige Gemeinden und Gemarkungen, die in die Stadt Koblenz eingegliedert wurden.{| border="1" cellpadding="2" cellspacing="0"|- bgcolor="#efefef"| '''Jahr''' || '''Orte''' || '''Zuwachs in ha'''|-| 01.07.1891 || Neuendorf mit Lützel || align="right" | 547|-| 01.04.1902 || MoselweiÃ? || align="right" | 382|-| 01.10.1923 || Wallersheim || align="right" | 229|-| 01.07.1937 || Asterstein || align="right" | ?|-| 01.07.1937 || Ehrenbreitstein || align="right" | 120|-| 01.07.1937 || Horchheim || align="right" | 772|-| 01.07.1937 || Metternich || align="right" | 483|-| 01.07.1937 || Niederberg || align="right" | 203|-| 01.07.1937 || Pfaffendorf || align="right" | 369|-| 07.06.1969 || Kesselheim || align="right" | ?|-| 07.06.1969 || Stolzenfels || align="right" | ?|-| 07.11.1970 || Arenberg-Immendorf || align="right" | ?|-| 07.11.1970 || Arzheim || align="right" | ?|-| 07.11.1970 || Bubenheim || align="right" | ?|-| 07.11.1970 || Güls mit Bisholder || align="right" | ?|-| 07.11.1970 || Lay || align="right" | ?|-| 07.11.1970 || Rübenach || align="right" | ?|}=== Einwohnerentwicklung ===Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ã?mter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst.{| border="1" cellspacing="0"! style="background:#efefef;" | Jahr! style="background:#efefef;" | Einwohnerzahlen|-| 1469 || align="right" | 1.193|-| 1663 || align="right" | 1.409|-| 1799 || align="right" | 10.035|-| 1808 || align="right" | 11.077|-| 1852 || align="right" | 22.033|-| 1871 || align="right" | 24.902|-| 1890 || align="right" | 32.664|-| 1900 || align="right" | 45.146|-| 1910 || align="right" | 54.487|-| 16. Juni 1925 ¹ || align="right" | 58.322|-| 16. Juni 1933 ¹ || align="right" | 65.257|-| 17. Mai 1939 ¹ || align="right" | 91.110|-| 13. September 1950 ¹ || align="right" | 66.457|-| 6. Juni 1961 ¹ || align="right" | 99.240|-| 27. Mai 1970 ¹ || align="right" | 119.434|-| 30. Juni 1975 || align="right" | 118.900|-| 30. Juni 1980 || align="right" | 116.902|-| 30. Juni 1985 || align="right" | 111.100|-| 27. Mai 1987 ¹ || align="right" | 108.247|-| 30. Juni 1997 || align="right" | 109.500|}¹ Volkszählungsergebnis=== Religionen ===Durch die Zugehörigkeit zum Erzstift Trier, dessen Residenzstadt Koblenz längere Zeit war, blieb die Stadt über Jahrhunderte katholisch. Die Reformation konnte kaum FuÃ? fassen. Es gab nur vereinzelte protestantische Gemeindeglieder, die sich an benachbarten Gemeinden hielten. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurden Protestanten offiziell geduldet (1783 Toleranzedikt von Kurfürst Clemens Wenzeslaus). 1802 erhielten die Protestanten das ehemalige St. Görgenkloster als Gottesdienstraum. Nachdem Koblenz 1815/1822 Teil der preuÃ?ischen Rheinprovinz geworden war, zogen auch vermehrt protestantische Gemeindeglieder zu. Im Jahre 1902 erbauten sie sich schlieÃ?lich die Christuskirche.Heute gehören die evangelischen Kirchengemeinden der Stadt - sofern sie nicht einer Freikirche angehören - zum Kirchenkreis Koblenz der Evangelische Kirche im Rheinland|Evangelischen Kirche im Rheinland.Die katholischen Gemeinden der Stadt gehören zum Dekanat Koblenz innerhalb der Region Koblenz der Bistum Trier|Diözese Trier. Im Ortsteil Arenberg steht das Kloster Arenberg, in dem die Arenberger Dominikanerinnen (Schwestern der heiligen Katharina von Siena) zu Hause sind. Arenberg ist seit dem 19. Jahrhundert durch die ''heiligen Ort zu Arenberg'', einer Landschaftsbilderbibel des Pfarrers Johann Baptist Kraus, ein Wallfahrtsort.== Politik ==An der Spitze der Stadt Koblenz stand der SchultheiÃ?, der ab 1253 unmittelbarer landesherrlicher Beamter wurde. Daneben gab es einen Rat der Stadt, der im 16. Jahrhundert einem Amtmann unterstand. Ende des 18. Jahrhunderts als die Stadt französisch besetzt wurde, erhielt sie die Mairieverfassung mit einem Maire an der Spitze. Nach dem Ã?bergang an PreuÃ?en 1815 leitete ein Oberbürgermeister die Stadtverwaltung. Die Stadt wurde Sitz der Provinz GroÃ?herzogtum Niederrhein beziehungsweise ab 1822 der Rheinprovinz, an deren Spitze der Oberpräsident stand. Ferner wurde sie Sitz des Landkreises Koblenz. 1856 wurde die preuÃ?ische Städteordnung eingeführt. Bis zu diesem Zeitpunkt gehörten auch die Gemeinden Neuendorf, MoselweiÃ? und Kapellen zur Bürgermeisterei Koblenz. Zum 1. Oktober 1887 wurde Koblenz eine kreisfreie Stadt.===Die '''Stadtoberhäupter''' seit 1813:=== 1813 - 1818: Johann Jose Mazza 1818 - 1847: Abundius Maehler 1847 - 1857: Friedrich Wilhelm Alexander Bachem 1857 - 1867: Hubert Josef Cadenbach 1867 - 1887: Karl-Heinrich Lottner 1888 - 1900: Emil Schüller 1900 - 1914: Karl Ortmann 1915 - 1919: Bernhard Clostermann 1919 - 1931: Karl Russel|Dr. Karl Russel 1931 - 1933: Hugo Rosendahl|Dr. Hugo Rosendahl 1933 - 1939: Otto Wittgen 1939 - 1940: Theo Habicht 1940 - 1945: Nikolaus Simmer|Dr. Nikolaus Simmer 1945: Franz Lanters|Dr. Franz Lanters 1945 - 1946: Wilhelm Kurth 1946: Wilhelm Guske 1946 - 1960: Josef Schnorbach 1960 - 1972: Willi Werner Macke 1972 - 1994: Willi Hörter 1994 - heute: Eberhard Schulte-Wissermann|Dr. Eberhard Schulte-Wissermann'''Stadtrat'''Die Stadtratswahlen vom 13. Juni 2004 ergaben folgendes Ergebnis:#Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU 45,1 % (-4,9) - 25 Sitze (-4)#Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD 30,8 % (-3,7) - 17 Sitze (-3)#WGR 9,5 % (+3,9) - 5 Sitze (+3)#Bündnis 90/Die Grünen 8,7 % (+2,2) - 5 Sitze (+2)#FDP (Deutschland)|FDP 5,9 % (+2,5) - 4 Sitze (+2)=== Wappen ===Das Wappen der Stadt Koblenz zeigt in Silber ein durchgehendes rotes Kreuz, belegt mit einer goldenen Krone. Die Stadtfarben sind Rot-WeiÃ?.Das heutige Wappen taucht erstmals im 14. Jahrhundert auf. Das Kreuz steht für das Herrschaftsgebiet des Erzbistums Trier, dessen Residenzstadt Koblenz lange Zeit war. Die Krone ist das lokale Wappensymbol und steht für die Himmelskönigin Maria, Schutzpatronin der Stadt, der die Kirche zu unserer lieben Frau gewidmet ist. Anfang des 19. Jahrhunderts erhielt die Stadt ein neues Wappen, das jedoch später wieder aufgegeben wurde.=== Städtepartnerschaften ===Koblenz unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft: Nevers, (Frankreich), seit 1963 Haringey bei London, (GroÃ?britannien und Nordirland|Vereinigtes Königreich), seit 1969 Norwich_(England)|Norwich Grafschaft Norfolk (England)|Norfolk, (GroÃ?britannien und Nordirland|Vereinigtes Königreich), seit 1978 Maastricht, (Niederlande), seit 1981 Novara, (Italien), seit 1991 Austin, Bundesstaat Texas (USA), seit 1992 Petah Tikva (Israel), seit 2000== Wirtschaft und Infrastruktur ==In Koblenz ist neben Maschinenindustrie und Softwareentwicklung (Corus Aluminium Rolled Products - Aluminiumplatten und Aluminiumbänder für die Flugzeug-, Schiffs- und Fahrzeugindustrie, TRW Automotive [Braking & Suspension] sowie CompuGROUP AG, Marktführer in Deutschland für Arztabrechnungssoftware) stark geprägt durch einen hohen Anteil an Behörden. Sie ist unter anderem Sitz des Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchivs, der Bundesanstalt für Gewässerkunde und des Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung|Bundesamts für Wehrtechnik und Beschaffung sowie des Heeresführungskommando der Bundeswehr. Koblenz war bis Ende der Achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts die gröÃ?te Garnisonsstadt Deutschlands.=== Verkehr ===Im Westen der Stadt führt die Bundesautobahn Bundesautobahn 61|A 61 Ludwigshafen-Mönchengladbach vorbei, im Norden die West-Ostverbindung der Autobahn Bundesautobahn 48|A 48, welche die Bundesautobahn 1|A 1 Saarbrücken-Köln mit der Bundesautobahn 3|A 3 Frankfurt-Köln verbindet. Ferner führen die BundesstraÃ?en BundesstraÃ?e 9|B 9, BundesstraÃ?e 42|B 42, BundesstraÃ?e 49|B 49 und BundesstraÃ?e 416|B 416 durch das Stadtgebiet.Der Bahnhof ''Koblenz Hbf'' mit InterCityExpress|ICE-Anschluss liegt an der Rheinschiene zwischen Bonn und Mainz; in Koblenz zweigt von dort die Moselbahn nach Trier (und weiter nach Luxemburg (Stadt)|Luxemburg und Saarbrücken) ab. Koblenz hat jedoch mit dem Bau der Deutsche_Eisenbahn-Neubaustrecken#Frankfurt_am_Main-K.C3.B6ln|Hochgeschwindigkeitsstrecke Köln-Frankfurt am Main|Frankfurt als Eisenbahnknotenpunkt an Bedeutung verloren.Den Ã?ffentlicher Personennahverkehr|öffentlichen Personennahverkehr versorgen mehrere Buslinien der Koblenzer Elektrizitätswerk und Verkehrs-AG sowie anderer Verkehrsunternehmen. Die Stadt gehört dem Verkehrsverbund Rhein-Mosel an.=== Medien ===In Koblenz befindet sich ein Studio des Südwestrundfunks (SWR) sowie das Studio Rheinland der privaten Rheinland-Pfälzischen Rundfunk GmbH & Co KG (Radio RPR|RPR). Seit Februar 2004 sendet das lokale Radio "Antenne Koblenz 98,0" im GroÃ?raum Koblenz.Als Tageszeitung erscheint die "Rhein-Zeitung", als Wochenzeitungen der "Koblenzer Schängel" und "Koblenzer Stadt-Anzeiger". Das Online-Magazin "konnect" informiert über Veranstaltungen in Koblenz und Umgebung (bis Köln) und bietet ein Projekt- und Diskussionsforum.=== Bildung === '''Universität Koblenz-Landau''', gegründet 1990 als Nachfolgeeinrichtung der Erziehungswissenschaftlichen Hochschule Rheinland-Pfalz (EWH) mit Standorten in Koblenz und Landau sowie dem Präsidialamt in Mainz, wo Hochschulleitung und zentrale Hochschulverwaltung angesiedelt sind. Aus den Wurzeln der EWH ergeben sich die erziehungswissenschaftlichen Studiengänge, weitere Studiengänge sind Informationsmanagement, Informatik mit den Anwendungsschwerpunkten Sozialwissenschaft und Betriebswirtschaft sowie dem in Deutschland einzigartigen Studiengang Computervisualistik. '''Wissenschaftliche Hochschule für Unternehmensführung''' (WHU), in Vallendar (private Hochschule, gegründet 1984). Die WHU ist Deutschlands erste und neben der BWL-Fakultät der Universität Mannheim bisher einzige deutsche Hochschule mit EQUIS-Akkreditierung. Sie bietet einen Diplomstudiengang in Betriebswirtschaft (ein vierjähriges deutschsprachiges Vollzeitstudium mit zwei Auslandssemestern), ein Executive MBA-Programm (zweijährig, englischsprachig, berufsbegleitend in Kooperation mit der Kellogg School of Management, USA) sowie ein Promotionsstudium zur Erlangung des akademischen Grades Dr. rer. pol. In MBA-Rankings belegt diese Einrichtung Weltspitzenplätze. '''Fachhochschule Koblenz''', gegründet 1971 als Teil der Fachhochschule Rheinland-Pfalz, 1996 verselbständigt. Angeboten werden die Studiengänge Architektur und Stadtplanung, Bauingenieurwesen, Betriebswirtschaft, Elektrotechnik und Informationstechnik, Maschinenbau sowie Sozialwesen. '''Theologische Hochschule Vallendar''' in Trägerschaft der Pallottiner für die Ausbildung von Priestern, Ordensleuten und Laientheologen.== Kultur und Sehenswürdigkeiten == Kulturlandschaft Mittelrhein zwischen Koblenz und Bingen am Rhein|Bingen (Weltkulturerbe) === Theater === Stadttheater Koblenz Kammerspiele=== Museen === Mutter Beethoven Haus Landesmuseum (Festung Ehrenbreitstein) Mittelrhein-Museum Mittelrheinisches Postmuseum Rheinmuseum Schlossmuseum Stolzenfels Wehrtechnische Studiensammlung Museum Ludwig=== Bibliotheken === Rheinische Landesbibliothek Koblenz Stadtbibliothek Koblenz Universitätsbibliothek Koblenz-Landau=== Bauwerke ===Bild:Schloss Stolzenfels 1907.jpg|thumb|right|Schloss Stolzenfels (1907) Deutsches Eck und Schängel-Brunnen, die Wahrzeichen der Stadt Kurfürstliches Schloss (Sommerresidenz der Kurfürsten von Trier) Schloss Stolzenfels "Deutscher Kaiser" (Wohnturm) Dreikönigin-Haus Festung Ehrenbreitstein Haus Metternich Altstadtgassen Vier Türme Altes Kaufhaus Alte Burg Balduinbrücke Kirchen:
Heilig Kreuz-Kirche
Jesuitenkirche
Liebfrauenkirche
St. Adelgundis-Kirche
St. Florin (evang. Pfarrkirche)
Basilika St. Kastor Goloring, Nähe Dorf Wolken=== RegelmäÃ?ige Veranstaltungen === Februar: Karnevalsumzug April bis September: Weindorf-Saison April: Blüten- und Weinfest in Güls Mai/Juni: Serenaden im Blumenhof Juli: Altstadtfest Juli: Gauklerfest August: "Rhein in Flammen" September: Wein- und Erntefest in Lay Oktober: Koblenzer Schängel-Markt November: "Meerdeszüge" (Martinsumzüge) der Kinder November/Dezember: WeihnachtsmarktTagesaktueller Veranstaltungskalender unter [http://www.konnect.de/ "www.konnect.de"]== Persönlichkeiten ===== Ehrenbürger ===Die Stadt Koblenz hat folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen. Die Auflistung erfolgt nach Verleihungsdatum: 1868: Philipp Krementz, Kardinal 1. Dezember 1819, â? 6. Mai 1899 1879: Friedrich Gustav von Beyer, General, Festungskommandant, 26. Februar 1812, â? 7. Dezember 1889 1886: Moritz von Bardeleben|Dr. Moritz von Bardeleben, Oberpräsident der Rheinprovinz, 17. November 1814, â? 8. Januar 1890 1892: August Reichensperger, Jurist, Politiker, 22. März 1808, â? 16. Juli 1895 1895: Otto von Bismarck, Reichskanzler, 1. April 1815, â? 30. Juli 1898 1901: Berthold von Nasse|Dr. Berthold von Nasse, Oberpräsident der Rheinprovinz, 9. Dezember 1831, â? 30. November 1906 1901: Julius Fischel, Geheimer Justizrat, 15. Januar 1819, â? 9. August 1912 1904: Julius Wegeler, Kommerzienrat, Stadtverordneter, 2. Juni 1836, â? 17. Januar 1913 1910: Clemens Freiherr von Schorlemer-Lieser|Dr. Clemens Freiherr von Schorlemer-Lieser, Oberpräsident der Rheinprovinz, 29. September 1856, â? 6. Juli 1922 1917: Paul von Hindenburg, Generalfeldmarschall, 2. Oktober 1847, â? 2. August 1934 1917: Eduard Müller, Geheimer Justizrat, 9. Juni 1841, â? 16. August 1926 1918: Georg Freiherr von Rheinbaben, Oberpräsident der Rheinprovinz, 21. August 1855, â? 25. März 1921 1929: Johannes Fuchs|Dr. Johannes Fuchs, Oberpräsident der Rheinprovinz, 30. September 1874, â? 9. September 1956 1931: Karl Russel|Dr. Karl Russell, Oberbürgermeister, 15. Januar 1870, â? 4. Januar 1950 1952: Fritz Michel|Dr. Fritz Michel, Arzt, Kunsthistoriker, 17. September 1877, â? 30. Oktober 1966 1959: Peter Altmeier|Dr. Peter Altmeier, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, 12. August 1899, â? 28. August 1977 1963: Josef Schnorbach, Oberbürgermeister, 26. Juli 1893, â? 22. August 1973 1981: Erich Franke|Dr. Erich Franke, Kommunalpolitiker, Heimatforscher, 6. September 1908, â? 23. April 1986 1995: Willi Hörter, Oberbürgermeister, 13. Januar 1930, â? 15. August 1996 2003: Valéry Giscard d'Estaing, ehem. Staatspräsident von Frankreich, 2. Februar 1926=== Söhne und Töchter der Stadt ===Die folgende Ã?bersicht enthält bedeutende, in Koblenz geborene Persönlichkeiten chronologisch aufgelistet nach dem Geburtsjahr. Ob die Personen ihren späteren Wirkungskreis in Koblenz hatten oder nicht ist dabei unerheblich. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. 1760, 4. April, Josef von Hommer, â? 11. November 1836 in Trier, Bischof von Trier 1824-36 1763, 31. Oktober, Wilhelm Arnold Günther, â? 22. August 1843 in Trier, Kapitularvikar in Trier 1836-42 1773, 15. Mai, Fürst von Metternich|Klemens Wenzel Graf (Fürst) Metternich, â? 11. Juni 1859 in Wien, österreichischer Staatsmann 1776, 25. Januar Joseph Görres â? 29.1.1848 in München, Journalist; sein Denkmal steht in den Rhein-Anlagen (Koblenz), nach ihm ist auch das Görres-Gymnasium in Koblenz benannt. 1778 im Ortsteil Ehrenbreitstein, Clemens Brentano, â? 1842 in Aschaffenburg, Dichter ("Kein Tierlein ist auf Erden"), Herausgeber der Volksliedsammlung "Des Knaben Wunderhorn" zusammen mit Achim von Arnim 1791, Peter Joseph von Lindpaintner, â? 1856 in Nonnenhorn am Bodensee, Komponist 1792, 20. Dezember, Friedrich von Gärtner, â? 21. April 1847 in München, Architekt 1798, 15. Oktober, Johann Georg Müller, â? 19. Januar 1870 in Münster, Bischof von Münster 1847-70, sein Denkmal befindet sich am Jesuitenplatz 1819, 1. Dezember, Philipp Kremenz, â? 6. Mai 1899 in Köln, Erzbischof von Köln 1885-99 1879, 9. Oktober, Max von Laue, â? 24. April 1960 in Berlin, Physiker 1885, Fritz von Unruh, â? 1970 in Diez, Schriftsteller und Dramatiker 1922, 21. Februar, Wilhelm Stöck, â? 25. Februar 1997 in Hamburg, Sprecher der Tagesschau (ARD)|Tagesschau 1964 bis 1984 1923, 6. März, Jürgen von Manger, Kabarettist ("Adolf Tegtmeier") 1926, 2. Februar, Valéry Giscard d'Estaing, Minister (1962-66 und 1969-74) und Staatspräsident von Frankreich (1974-81)== Literatur == ''PreuÃ?ens Städte'' - Denkschrift zum 100jährigen Jubiläum der Städteordnung vom 19. November 1808; hrsg. im Auftrag des Vorstandes des PreuÃ?ischen Städtetages von Prof. Dr. Heinrich Silbergleit, Berlin, 1908 ''Städtebuch Rheinland-Pfalz und Saarland''; Band IV 3. Teilband aus "Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1964== Weblinks == http://www.koblenz.de/ http://www.koblenz-altstadt.de/ http://www.schaengel.de/ http://www.konnect.de/{{Navigationsleiste Landkreise und kreisfreie Städte in Rheinland-Pfalz}}{{NurListe}}Kategorie:Ort in Rheinland-Pfalzen:Koblenzit:Coblenzaja:ã?³ã??ã?¬ã?³ã??ro:Koblenz
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