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| Koblenz Koblenz (Rheinland-Pfalz)
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dieser Artikel beschäftigt sich mit der deutschen Großstadt Koblenz. Für weitere Orte mit diesem Namen siehe Koblenz (Begriffsklärung)
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Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Ehem. Regierungsbezirk: Koblenz
Kreis: Kreisfreie Stadt
Fläche: 105,01 km²
Einwohner: 107.950 (Mai 2004)
Bevölkerungsdichte: 1.027 Einwohner/km²
durchschnittliche Höhenlage: 60 m ü.NN
Postleitzahlen: 56001-56077 (alt: 5400)
Vorwahlen: 0261
Geografische Lage: 50° 22' nördlicher Breite
7° 36' östlicher Länge
KFZ-Kennzeichen: KO
Gemeindeschlüssel: 07 1 11 000
Gliederung des Stadtgebiets: 28 Stadtteile,
darunter 6 Ortsbezirke
Adresse der Stadtverwaltung: Gymnasialstr. 2
56068 Koblenz
Webseite: www.koblenz.de
E-Mail-Adresse: internet@stadt-koblenz.de (mailto:internet@stadt-koblenz.de)
Politik
Oberbürgermeister: Dr. Eberhard
Schulte-Wisserman (SPD)
Stärkste Fraktion: CDU
Koblenz (frz. Coblence) ist nach Mainz und Ludwigshafen am Rhein die drittgrößte Stadt des Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Die Universitätsstadt liegt im Norden des Landes und bildet eines der 5 Oberzentren von Rheinland-Pfalz. Sie ist eine Kreisfreie Stadt, Sitz des Landkreises Mayen-Koblenz und der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (bis 1999 Bezirksregierung Koblenz).
Der Name Koblenz leitet sich vom lateinischen Confluentes (Zusammenfluss) ab, was sich auf das Zusammenfließen von Rhein und Mosel am so genannten "Deutschen Eck" bezieht.
Nächst größere Städte sind Bonn, ca. 60 km nördlich und Mainz ca. 90 km südlich.
Die Einwohnerzahl der Stadt Koblenz überschritt 1961 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde.
Inhaltsverzeichnis [AnzeigenVerbergen]
1 Geografie
1.1 Nachbargemeinden
1.2 Stadtgliederung
2 Geschichte
2.1 Eingemeindungen
2.2 Einwohnerentwicklung
2.3 Religionen
3 Politik
3.1 Die Stadtoberhäupter seit 1813:
3.2 Wappen
3.3 Städtepartnerschaften
4 Wirtschaft und Infrastruktur
4.1 Verkehr
4.2 Medien
4.3 Bildung
5 Kultur und Sehenswürdigkeiten
5.1 Theater
5.2 Museen
5.3 Bauwerke
5.4 Regelmäßige Veranstaltungen
6 Persönlichkeiten
6.1 Ehrenbürger
6.2 Söhne und Töchter der Stadt
7 Literatur
8 Weblinks:
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Geografie
LandschaftskarteKoblenz liegt an dem durch Zusammenfluss von Mosel und Rhein gebildeten Dreieck ("Deutsches Eck"), begrenzt von den Ausläufern des Hunsrücks im Süden und der leicht hügeligen Landschaft des Maifeldes im Westen. Im Norden Übergang in das Neuwieder Becken. Die rechts des Rheins gelegenen Stadtteile im Osten des Stadtgebiets liegen in den Ausläufern des Westerwaldes, welche zum Teil mit starkem Gefälle bis dicht an den Fluss heranreichen.
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Nachbargemeinden
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Koblenz, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt:
Niederwerth und Urbar (Verbandsgemeinde Vallendar, Landkreis Mayen-Koblenz), Simmern und Eitelborn (Verbandsgemeinde Montabaur, Westerwaldkreis), Lahnstein (Rhein-Lahn-Kreis), Fachbach und Mellen (Verbandsgemeinde Bad Ems, Rhein-Lahn-Kreis), Rhens und Waldesch (Verbandsgemeinde Rhens, Landkreis Mayen-Koblenz), Dieblich, Winningen (Mosel) und Kobern-Gondorf (Verbandsgemeinde Untermosel, Landkreis Mayen-Koblenz) sowie Bassenheim, Mülheim-Kärlich und St. Sebastian (Verbandsgemeinde Weißenthurm, Landkreis Mayen-Koblenz)
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Stadtgliederung
Das Stadtgebiet von Koblenz ist in 28 Stadtteile gegliedert. Hiervon bilden 7 Stadtteile entsprechend § 10 der Hauptsatzung der Stadt Koblenz insgesamt 6 Ortsbezirke mit einem aus 5 bis 11 Mitglieder bestehenden Ortsbeirat und einem Ortsvorsteher als Vorsitzender des Ortsbeirats. Der Ortsbeirat ist zu allen wichtigen Fragen, die den Ortsbezirk berühren, zu hören. Die endgültige Entscheidung über eine Maßnahme obliegt dann jedoch dem Gemeinderat der Gesamtstadt Koblenz. Die übrigen 21 Stadtteile haben keine Ortsbeiräte.
Die 28 Stadtteile von Koblenz:
Altstadt
Arenberg (Ortsbezirk zusammen mit Immendorf)
Arzheim (Ortsbezirk)
Asterstein
Bubenheim (Ortsbezirk)
Ehrenbreitstein
Goldgrube
Güls mit Bisholder (Ortsbezirk)
Horchheim
Horchheimer Höhe
Immendorf (Ortsbezirk zusammen mit Arenberg)
Karthause
Kesselheim (Ortsbezirk)
Lay (Ortsbezirk)
Lützel
Metternich
Mitte
Moselweiß
Neuendorf
Niederberg (mit Neudorf)
Oberwerth
Pfaffendorf
Pfaffendorfer Höhe
Rauental
Rübenach (Ortsbezirk)
Stolzenfels (Ortsbezirk)
Süd
Wallersheim
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Geschichte
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Eingemeindungen
Ehemals selbständige Gemeinden und Gemarkungen, die in die Stadt Koblenz eingegliedert wurden.
Jahr Orte Zuwachs in ha
01.07.1891 Neuendorf mit Lützel 547
01.04.1902 Moselweiß 382
01.10.1923 Wallersheim 229
01.07.1937 Asterstein ?
01.07.1937 Ehrenbreitstein 120
01.07.1937 Horchheim 772
01.07.1937 Metternich 483
01.07.1937 Niederberg 203
01.07.1937 Pfaffendorf 369
07.06.1969 Kesselheim ?
07.06.1969 Stolzenfels ?
07.11.1970 Arenberg-Immendorf ?
07.11.1970 Arzheim ?
07.11.1970 Bubenheim ?
07.11.1970 Güls mit Bisholder ?
07.11.1970 Lay ?
07.11.1970 Rübenach ?
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Einwohnerentwicklung
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter bzw. der Stadtverwaltung selbst.
Jahr Einwohnerzahlen
1469 1.193
1663 1.409
1799 10.035
1808 11.077
1852 22.033
1871 24.902
1890 32.664
1900 45.146
1910 54.487
16. Juni 1925 ¹ 58.322
16. Juni 1933 ¹ 65.257
17. Mai 1939 ¹ 91.110
13. September 1950 ¹ 66.457
6. Juni 1961 ¹ 99.240
27. Mai 1970 ¹ 119.434
30. Juni 1975 118.900
30. Juni 1980 116.902
30. Juni 1985 111.100
27. Mai 1987 ¹ 108.247
30. Juni 1997 109.500
¹ Volkszählungsergebnis
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Religionen
Durch die Zugehörigkeit zum Erzstift Trier, dessen Residenzstadt Koblenz längere Zeit war, blieb die Stadt über Jahrhunderte katholisch. Die Reformation konnte kaum Fuß fassen. Es gab nur vereinzelte protestantische Gemeindeglieder, die sich an benachbarten Gemeinden hielten. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurden Protestanten offiziell geduldet (1783 Toleranzedikt von Kurfürst Clemens Wenzeslaus). 1802 erhielten die Protestanten das ehemalige St. Görgenkloster als Gottesdienstraum. Nachdem Koblenz 1815/1822 Teil der preußischen Rheinprovinz geworden war, zogen auch vermehrt protestantische Gemeindeglieder zu. Im Jahre 1902 erbauten sie sich schließlich die Christuskirche.
Heute gehören die Kirchengemeinden der Stadt - sofern sie nicht einer Freikirche angehören - zum Kirchenkreis Koblenz der Evangelischen Kirche im Rheinland.
Die katholischen Gemeinden der Stadt gehören zum Dekanat Koblenz innerhalb der Region Koblenz der Diözese Trier.
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Politik
An der Spitze der Stadt Koblenz stand der Schultheiß, der ab 1253 unmittelbarer landesherrlicher Beamter wurde. Daneben gab es einen Rat der Stadt, der im 16. Jahrhundert einem Amtmann unterstand. Ende des 18. Jahrhunderts als die Stadt französisch besetzt wurde, erhielt sie die Mairieverfassung mit einem Maire an der Spitze. Nach dem Übergang an Preußen 1815 leitete ein Oberbürgermeister die Stadtverwaltung. Die Stadt wurde Sitz der Provinz Großherzogtum Niederrhein bzw. ab 1822 der Rheinprovinz, an deren Spitze der Oberpräsident stand. Ferner wurde sie Sitz des Landkreises Koblenz. 1856 wurde die preußische Städteordnung eingeführt. Bis zu diesem Zeitpunkt gehörten auch die Gemeinden Neuendorf, Moselweiß und Kapellen zur Bürgermeisterei Koblenz. Zum 1. Oktober 1887 wurde Koblenz eine kreisfreie Stadt.
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Die Stadtoberhäupter seit 1813:
1813 - 1818: Johann Jose Mazza
1818 - 1847: Abundius Maehler
1847 - 1857: Friedrich Wilhelm Alexander Bachem
1857 - 1867: Hubert Josef Cadenbach
1867 - 1887: Karl-Heinrich Lottner
1888 - 1900: Emil Schüller
1900 - 1914: Karl Ortmann
1915 - 1919: Bernhard Clostermann
1919 - 1931: Dr. Karl Russel
1931 - 1933: Dr. Hugo Rosendahl
1933 - 1939: Otto Wittgen
1939 - 1940: Theo Habicht
1940 - 1945: Dr. Nikolaus Simmer
1945: Dr. Franz Lanters
1945 - 1946: Wilhelm Kurth
1946: Wilhelm Guske
1946 - 1960: Josef Schnorbach
1960 - 1972: Willi Werner Macke
1972 - 1994: Willi Hörter
1994 - heute: Dr. Eberhard Schulte-Wissermann
Stadtrat
Die Stadtratswahlen vom 13. Juni 2004 ergaben folgendes Ergebnis:
CDU 45,1% (-4,9) - 25 Sitze (-4)
SPD 30,8% (-3,7) - 17 Sitze (-3)
WGR 9,5% (+3,9) - 5 Sitze (+3)
Bündnis 90/Die Grünen 8,7% (+2,2) - 5 Sitze (+2)
FDP 5,9% (+2,5) - 4 Sitze (+2)
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Wappen
Das Wappen der Stadt Koblenz zeigt in Silber ein durchgehendes rotes Kreuz, belegt mit einer goldenen Krone. Die Stadtfarben sind Rot-Weiß.
Das heutige Wappen taucht erstmals im 14. Jahrhundert auf. Das Kreuz steht für das Herrschaftsgebiet des Erzbistums Trier, dessen Residenzstadt Koblenz lange Zeit war. Die Krone ist das lokale Wappensymbol und steht für die Himmelskönigin Maria, Schutzpatronin der Stadt, der die Kirche zu unserer lieben Frau gewidmet ist. Anfang des 19. Jahrhunderts erhielt die Stadt ein neues Wappen, das jedoch später wieder aufgegeben wurde.
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Städtepartnerschaften
Koblenz unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:
Nevers, (Frankreich), seit 1963
Haringey bei London, (Vereinigtes Königreich), seit 1969
Norwich Grafschaft Norfolk, (Vereinigtes Königreich), seit 1978
Maastricht, (Niederlande), seit 1981
Novara, (Italien), seit 1991
Austin, Bundesstaat Texas (USA), seit 1992
Petah Tikva (Israel), seit 2000
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Wirtschaft und Infrastruktur
In Koblenz ist neben Maschinenindustrie und Softwareentwicklung (Corus Aluminium international für die Flugzeug-, Schiffs- und Fahrzeugindustrie, TRW Automotive [Braking & Suspension] sowie CompuGROUP AG, Marktführer in Deutschland für Artzarbrechnungssoftware) stark geprägt durch einen hohen Anteil an Behörden. Sie ist u.a. Sitz des des Bundesarchivs, der Bundesanstalt für Gewässerkunde und des Bundesamts für Wehrtechnik und Beschaffung sowie des Heeresführungskommando der Bundeswehr. Koblenz war bis Ende der Achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts die größte Garnisonsstadt Deutschlands.
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Verkehr
Im Westen der Stadt führt die Bundesautobahn A 61 Ludwigshafen-Mönchengladbach vorbei, im Norden die West-Ostverbindung der Autobahn A 48, welche die A 1 Saarbrücken-Köln mit der A 3 Frankfurt-Köln verbindet. Ferner führen die Bundesstraßen B 9, B 42, B 40 und B 416 durch das Stadtgebiet.
Den öffentlichen Personennahverkehr versorgen mehrere Buslinien der Koblenzer Elektrizitätswerk und Verkehrs-AG sowie anderer Verkehrsunternehmen. Die Stadt gehört dem Verkehrsverbund Rhein-Mosel an.
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Medien
In Koblenz befindet sich ein Studio des Südwestrundfunks (SWR) sowie das Studio Rheinland der privaten Rheinland-Pfälzischen Rundfunk GmbH & Co KG (RPR). Als Tageszeitung erscheint die "Rhein-Zeitung", als Wochenzeitungen der "Koblenzer Schängel" und "Koblenzer Stadt-Anzeiger".
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Bildung
Universität Koblenz-Landau, gegründet 1990 als Nachfolgeeinrichtung der Erziehungswissenschaftlichen Hochschule Rheinland-Pfalz (EWH) mit Standorten in Koblenz und Landau sowie dem Präsidialamt in Mainz, wo Hochschulleitung und zentrale Hochschulverwaltung angesiedelt sind. Aus den Wurzeln der EWH ergeben sich die erziehungswissenschalftlichen Studiengänge, weitere Studiengänge sind Informatik mit den Anwendungsschwerpunkten Sozialwissenschaft, Linguistik und Betriebswirschaft.
Wissenschaftliche Hochschule für Unternehmensführung (WHU), in Vallendar (private Hochschule, gegründet 1984). Die WHU ist Deutschlands erste und bisher einzige deutsche Hochschule mit EQUIS-Akkreditierung. Sie bietet einen Diplomstudiengang in Betriebswirtschaft (ein vierjähriges deutschsprachiges Vollzeitstudium mit zwei Auslandssemestern), ein Executive MBA-Programm (zweijährig, englischsprachig, berufsbegleitend in Kooperation mit der Kellogg School of Management, USA) sowie ein Promotionsstudium zur Erlangung des akademischen Grades Dr. rer. pol. In MBA-Rankings belgegt diese Eirichtung Weltspitzenplätze.
Fachhochschule Koblenz, gegründet 1971 als Teil der Fachhochschule Rheinland-Pfalz, 1996 verselbständigt. Angeboten werden die Studiengänge Architektur und Stadtplanung, Bauingenieurwesen, Betriebswirtschaft, Elektrotechnik und Informationstechnik, Maschinenbau sowie Sozialwesen.
Theologische Hochschule Vallendar in Trägerschaft der Pallottiner für die Ausbildung von Priestern, Ordensleuten und Laientheologen.
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Kultur und Sehenswürdigkeiten
Kulturlandschaft Mittelrhein zwischen Koblenz und Bingen (Weltkulturerbe)
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Theater
Stadttheater Koblenz
Kammerspiele
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Museen
Beethofen-Gedenkstätte
Landesmuseum (Festung Ehrenbreitstein)
Mittelrhein-Museum
Mittelrheinisches Postmuseum
Rheinmuseum
Schlossmuseum Stolzenfels
Wehrtechnische Studiensammlung
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Bauwerke
Deutsches Eck und "Schängel"-Brunnen, die Wahrzeichen der Stadt
Kurfürstliches Schloss (Sommerresidenz der Kurfürsten von Trier)
Schloss Stolzenfels
"Deutscher Kaiser" (Wohnturm)
Dreikönigin-Haus
Festung Ehrenbreitstein
Haus Metternich
Altstadtgassen
Kirchen:
Heilig Kreuz-Kirche
Jesuitenkirche
Liebfrauenkirche
St. Adelgundis-Kirche
St. Florin (evang. Pfarrkirche)
St. Kastor
Goloring, Nähe Dorf Wolken
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Regelmäßige Veranstaltungen
Februar: Karnevalsumzug
April bis September: Weindorf-Saison
April: Blüten- und Weinfest in Güls
Mai/Juni: Serenaden im Blumenhof
Juli: Altstadtfest
Juli: Gauklerfest
August: "Rhein in Flammen"
September: Wein- und Erntefest in Lay
Oktober: Koblenzer Schängel-Markt
November: "Meerdeszüge" (Martinsumzüge) der Kinder
November/Dezember: Weihnachtsmarkt
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Persönlichkeiten
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Ehrenbürger
Die Stadt Koblenz hat folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen. Die Auflistung erfolgt nach Verleihungsdatum:
1868: Philipp Krementz, Kardinal *1. Dezember 1819, ? 6. Mai 1899
1879: Friedrich Gustav von Beyer, General, Festungskommandant, *26. Februar 1812, ? 7. Dezember 1889
1886: Dr. Moritz von Bardeleben, Oberpräsident der Rheinprovinz, *17. November 1814, ? 8. Januar 1890
1892: August Reichensperger, Jurist, Politiker, *22. März 1808, ? 16. Juli 1895
1895: Otto von Bismarck, Reichskanzler, *1. April 1815, ? 30. Juli 1898
1901: Dr. Berthold von Nasse, Oberpräsident der Rheinprovinz, *9. Dezember 1831, ? 30. November 1906
1901: Julius Fischel, Geheimer Justizrat, *15. Januar 1819, ? 9. August 1912
1904: Julius Wegeler, Kommerzienrat, Stadtverordneter, *2. Juni 1836, ? 17. Januar 1913
1910: Dr. Clemens Freiherr von Schorlemer-Lieser, Oberpräsident der Rheinprovinz, *29. September 1856, ? 6. Juli 1922
1917: Paul von Hindenburg, Generalfeldmarschall, *2. Oktober 1847, ? 2. August 1934
1917: Eduard Müller, Geheimer Justizrat, *9. Juni 1841, ? 16. August 1926
1918: Georg Freiherr von Rheinbaben, Oberpräsident der Rheinprovinz, *21. August 1855, ? 25. März 1921
1929: Dr. Johannes Fuchs, Oberpräsident der Rheinprovinz, *30. September 1874, ? 9. September 1956
1931: Dr. Karl Russell, Oberbürgermeister, *15. Januar 1870, ? 4. Januar 1950
1952: Dr. Fritz Michel, Arzt, Kunsthistoriker, *17. September 1877, ? 30. Oktober 1966
1959: Dr. Peter Altmeier, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, *12. August 1899, ? 28. August 1977
1963: Josef Schnorbach, Oberbürgermeister, *26. Juli 1893, ? 22. August 1973
1981: Dr. Erich Franke, Kommunalpolitiker, Heimatforscher, *6. September 1908, ? 23. April 1986
1995: Willi Hörter, Oberbürgermeister, *13. Januar 1930, ? 15. August 1996
2003: Valéry Giscard d'Estaing, ehem. Staatspräsident von Frankreich, *2. Februar 1926
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Söhne und Töchter der Stadt
Die folgende Übersicht enthält bedeutende, in Koblenz geborene Persönlichkeiten chronologisch aufgelistet nach dem Geburtsjahr. Ob die Personen ihren späteren Wirkungskreis in Koblenz hatten oder nicht ist dabei unerheblich. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
1760, 4. April, Josef von Hommer, ? 11. November 1836 in Trier, Bischof von Trier 1824-36
1763, 31. Oktober, Wilhelm Arnold Günther, ? 22. August 1843 in Trier, Kapitularvikar in Trier 1836-42
1773, 15. Mai, Klemens Wenzel Graf (Fürst) Metternich, ? 11. Juni 1859 in Wien, österreichischer Staatsmann
1776, 25. Januar Joseph Görres ? 29.1.1848 in München, Journalist; sein Denkmal steht in den Rhein-Anlagen (Koblenz), nach ihm ist auch das Görres-Gymnasium in Koblenz benannt.
1778 im Ortsteil Ehrenbreitstein, Clemens Brentano, ? 1842 in Aschaffenburg, Dichter ("Kein Tierlein ist auf Erden"), Herausgeber der Volksliedsammlung "Des Knaben Wunderhorn" zusammen mit Achim von Arnim
1791, Peter Joseph von Lindpaintner, ? 1856 in Nonnenhorn am Bodensee, Komponist
1792, 20. Dezember, Friedrich von Gärtner, ? 21. April 1847 in München, Architekt
1798, 15. Oktober, Johann Georg Müller, ? 19. Januar 1870 in Münster, Bischof von Münster 1847-70, sein Denkmal befindet sich am Jesuitenplatz
1819, 1. Dezember, Philipp Kremenz, ? 6. Mai 1899 in Köln, Erzbischof von Köln 1885-99
1879, 9. Oktober, Max von Laue, ? 24. April 1960 in Berlin, Physiker
1885, Fritz von Unruh, ? 1970 in Diez, Schriftsteller und Dramatiker
1922, 21. Februar, Wilhelm Stöck, ? 25. Februar 1997 in Hamburg, Sprecher der Tagesschau 1964 bis 1984
1923, 6. März, Jürgen von Manger, Kabarettist ("Adolf Tegtmeier")
1926, 2. Februar, Valéry Giscard d'Estaing, Minister (1962-66 und 1969-74) und Staatspräsident von Frankreich (1974-81)
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Literatur
Preußens Städte - Denkschrift zum 100jährigen Jubiläum der Städteordnung vom 19. November 1808; hrsg. im Auftrag des Vorstandes des Preußischen Städtetages von Prof. Dr. Heinrich Silbergleit, Berlin, 1908
Städtebuch Rheinland-Pfalz und Saarland; Band IV 3. Teilband aus "Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1964
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